Schwäbisch Hall

Die häufigste Ursache einer Auftragsanbahnung zwischen Bauherrn und der temak sind Schieflagen im laufenden Projektgeschehen. Die Bau- und Projektkosten entwickeln sich über vorgegebene Budgets hinaus. Zugesagte Terminpläne geraten ins Wanken.

In diesen Situationen, wie auch im Projekt in Schwäbisch Hall vorgefunden, analysiert die temak zuerst sorgfältig den Status des Projektes und der vorangegangenen Entwicklungen, sucht nach den Ursachen des negativen Projektstatus und zeigt dem Bauherrn Lösungswege auf.

    In Schwäbisch Hall konnte die Perspektive der vor der temak Beteiligten - die Budgets über 300 Mio. € aufzeigten - Zug um Zug rund 100 Mio. € reduziert werden, ohne dass die inhaltlichen Bedingungen an Raumflächen usw. geringer angesetzt werden mussten.

    Das Bauvolumen wurde reduziert, unnötige Flächen konnten entfernt werden, technische Lösungen konnten vereinfacht werden. Im Resultat ist das Projekt nun zukunftsfähig finanziert. Die Bau- als auch die Folge- und Betriebskosten liegen in einem vernünftigen Kostenrahmen.

    Das Projekt wird in zwei großen Baustufen realisiert. Die Vorabmaßnahmen u. a. der Neubau der Kinderklinik ist seit 2014 abgeschlossen und bereits in Betrieb. Der 1. Bauabschnitt des großen Neubaus befindet sich in der Realisierung. Die Gesamtmaßnahme soll 2021 abschließen.